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Wie wählt man Tragen für den Rettungsdienst aus?

2025-12-23 15:22:14
Wie wählt man Tragen für den Rettungsdienst aus?

Entscheidende Leistungsanforderungen für Rettungstragen

Tragfähigkeit und strukturelle Haltbarkeit bei anspruchsvollen Rettungseinsätzen

Wenn überschritten wird, was eine Trage sicher tragen kann, besteht eine erhebliche Verletzungsgefahr für Patienten, falls während des Transports etwas schiefgeht. Die meisten branchenüblichen Richtlinien, wie beispielsweise der ASTM F1749-Standard, verlangen, dass diese Geräte mindestens 350 Pfund tragen können, wobei qualitativ hochwertigere Modelle diesen Wert oft deutlich übertreffen und manchmal über 700 Pfund oder mehr tragen können. Diese zusätzliche Tragfähigkeit ist besonders wichtig in schwierigen Situationen, in denen mehrere Personen transportiert werden müssen oder bei kritisch kranken Patienten. Die Hersteller erreichen diese Stabilität durch spezielle hochwertige Aluminiummaterialien sowie verstärkte Verbindungspunkte zwischen den Bauteilen, wodurch die Trage auch auf Treppen, unebenem Gelände oder bei plötzlichen Bewegungen stabil bleibt. Laut einer im vergangenen Jahr veröffentlichten Studie zur Leistung von Ausrüstung im Rettungsdienst reduziert die Einhaltung dieser ASTM-Spezifikationen Pannen um fast vier Fünftel während großangelegter Notfälle mit zahlreichen Verletzten.

Crashgetestete Stabilität und zuverlässige Bremsung für schnelle Beschleunigung/Abschwächung

Rettungssanitäter-Stretcher müssen erhebliche Aufprallkräfte bewältigen – etwa 20G-Kollisionskräfte – und dabei gleichzeitig sicherstellen, dass Patienten geschützt und sicher fixiert bleiben. Die einziehbaren Sperrräder arbeiten zusammen mit einer Zweipunkt-Bremse, um unerwünschtes Verrutschen zu verhindern, wenn Fahrzeuge abrupt anhalten. Konturierte Rahmen helfen, die Aufprallkräfte zu verteilen, sodass sie nicht direkt auf den Patienten wirken. Laut aktuellen Felddaten haben Stretcher mit Fünfpunkt-Fixierungssystemen sekundäre Verletzungen bei realen Unfällen von Rettungsfahrzeugen um etwa zwei Drittel reduziert. Das ist beeindruckend, wenn man bedenkt, wie chaotisch Notfalleinsätze im Transport oft sein können.

Patientenzentrierte Sicherheits- und Anpassungsfunktionen

Effektive Rettungsdienstoperationen erfordern Stretcher, die für unterschiedliche klinische Anforderungen konzipiert sind – zur Vermeidung sekundärer Verletzungen und zur nahtlosen Anpassung an Alter, Körpergröße, Physiologie und Schweregrad der Erkrankung.

Integrierte Wirbelsäulenfixierung, sichere Ruhigstellungssysteme und druckentlastende Polsterung

Laut den neuesten PHTLS-Richtlinien aus dem Jahr 2023 reduzieren Systeme zur Wirbelsäulenfixierung unbeabsichtigte Bewegungen der Wirbelsäule bei der Transportierung von Verletzten um etwa 38 %. Diese Systeme verwenden mehrere Befestigungspunkte, um Patienten auch bei plötzlichen Kurven oder Bremsmanövern im Rettungswagen stabil zu halten. Die Polsterung aus medizinischem Memoryschaum sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung über den Körper und verringert so das Risiko, Dekubituswunden zu entwickeln. Diese Funktion ist besonders wichtig für ältere Erwachsene, Personen mit neurologischen Erkrankungen oder alle, die während des Transports längere Zeit immobilisiert bleiben müssen.

Spezialisierte Tragenoptionen: bariatrische, pädiatrische und trauma-spezifische Ausführungen

Normale Tragen sind bei extremen medizinischen Situationen nicht ausreichend. Die verstärkten bariatrischen Modelle können Gewichte von über 700 Pfund tragen, dank ihrer breiteren Plattformen und verbesserten Seitenstabilität. Für kleine Patienten gibt es spezielle pädiatrische Modelle mit geringeren Abmessungen, verstellbaren Kopfstützen und integrierten Sicherungssystemen, die verhindern, dass Kinder während des Transports hin- und herrutschen. Bei Traumafällen sind spezialisierte Tragen mit Schnellladesystemen ausgestattet, um Verletzte aus engen Bereichen herauszuholen. Zudem verfügen sie über Befestigungspunkte für lebenswichtige Geräte wie Beatmungsgeräte und Infusionspumpen. Außerdem haben diese Tragen eine niedrigere Bauform, sodass Ärzte die Behandlung fortführen können, ohne den Patienten erneut bewegen zu müssen. Dies bedeutet weniger Unterbrechungen in der Versorgung und insgesamt bessere Ergebnisse.

Ergonomie für Rettungsdienstmitarbeiter und betriebliche Effizienz

Leichte, faltbare und niedrige Tragendesigns zur Minimierung des Risikos muskulöskelettaler Verletzungen

Rettungsdienstmitarbeiter leiden viel zu oft unter arbeitsbedingten Verletzungen an Muskeln und Knochen. Laut einer Untersuchung des NIOSH aus dem vergangenen Jahr leidet etwa zwei Drittel von ihnen unter anhaltenden Rückenproblemen. Tatsächlich gibt es einige durchdachte ergonomische Designs, die dieses Problem direkt angehen. Moderne Ausrüstung verfügt beispielsweise über besonders leichte Rahmen mit einem Gewicht von unter 40 Pfund, wodurch die Belastung der Wirbelsäule verringert wird. Die klappbaren Teile bleiben stabil, benötigen aber im eingelagerten Zustand deutlich weniger Platz. Die Einstiegshöhe liegt nun bei weniger als 20 Zoll über dem Boden, sodass niemand mehr gefährlich bücken muss. Und die Griffe? Sie sind so geformt, dass Handgelenke beim Heben nicht verdreht oder überdehnt werden. Wenn all diese Verbesserungen zusammenspielen, reduzieren sie die Belastung der Wirbelsäule um fast die Hälfte im Vergleich zu älteren Versionen derselben Ausrüstung.

Einsatz durch eine Person, reibungslose Manövrierbarkeit und Kompatibilität mit urbanen, ländlichen und engen Räumen

Effizientes Arbeiten hängt stark davon ab, wie gut die Ausrüstung auf unterschiedliche Situationen reagieren kann. Die Schnellbereitstellungssysteme sind äußerst praktisch, da eine Person alles in nur etwa 15 Sekunden einsatzbereit machen kann. Diese Geräte sind mit Geländerädern ausgestattet, die über ein eigenes Federungssystem verfügen und dadurch problemlos lästige Gräben auf dem Land oder Bordsteine in der Stadt bewältigen. Für die Bewegung in engen Räumen wie Wohnungsfluren sorgen 360-Grad-Schwenkrollen, die dem Bediener präzise Kontrolle ermöglichen. Und wenn der Platz wirklich knapp ist, beispielsweise im Inneren von Krankenwagen, zieht sich der Radstand tatsächlich zurück, um in schmalere Bereiche zu passen. Wir haben gesehen, dass städtische Modelle durch Türrahmen passen, die etwa 71 cm breit sind, während Einsatzteams auf dem Land eine Bodenfreiheit für Hindernisse benötigen, die etwa 20 cm hoch sind. Das bedeutet, dass Hersteller diese Systeme von Anfang an mit intelligenter Geometrie und reaktionsschnellen Bewegungsfunktionen konzipieren müssen.